#1 ..... von Cris 15.01.2014 12:54

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http://www.newsweek.com/after-surviving-...t-europe-225963

#2 RE: ..... von NachtaktiverHH 15.01.2014 17:41

Das ist doch mal ein guter Einblick in den Alltag der Flüchtlinge in dieser Kirche. Wenn man es dann Alltag nennen kann.

Es ist immer wieder von bis zum 80 die Rede, die sehe ich da nun nicht.
Was ich mich Frage, warum seh ich nur Männer? Das hat evtl. eine besondere Bedeutung im Vergleich zu anderen Flüchtlingen? In den Berichten direkt zu Lampedusa war ja auch von Frauen und Kindern die Rede.

Stimmt es, dass der Senat, entgegen der geltenden Asylbedingungen und Vorraussetzungen, das Bleiberecht für diese Flüchtlingsgruppe erteilt hat? Das habe ich heute irgendwo gelesen, aber richtig publik scheint mir das nicht geworden zu sein.

#3 RE: ..... von Cris 15.01.2014 19:26

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Hallo Nachtaktiver,
bei der Gruppe in HH handelt es sich um Männer, die aus anderen Nationen Afrikas nach Libyen gingen um dort zu arbeiten und von da aus ihre Familien zu versogen, was in ihren Heimatländern nicht mehr möglich war.Von Libyen mussten sie aufgrund des Krieges und der NatoInterventionen weiterfliehen.
Ich habe keine neuen Informationen zu einem Bleiberecht, es wäre allerdings nach §23 Aufenthaltsgesetz möglich. http://dejure.org/gesetze/AufenthG/23.html
Gruss
Cris.

#4 RE: ..... von NachtaktiverHH 15.01.2014 20:18

Soweit stand das ja in dem Text hinter dem Link.

Aber was ich las ging wohl nur um einen Vorschlag des Senats unter gewissen Bedingungen:

http://lampedusa-in-hh.bplaced.net/wordp...bot-des-senats/

#5 RE: ..... von Cris 15.01.2014 20:28

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dieses "Angebot" des Senats ist nicht neu. Es haben sich ja auch einige der Refugees darauf eingelassen und soweit ich weiss haben bis jetzt 4 davon eine Ausreiseverfügung erhalten.
Und ich finde der von Dir verlinkte Text erklärt doch recht eindeutig warum der grössere Teil nicht darauf eingehen will.
Gruss
Cris.

#6 RE: ..... von NachtaktiverHH 15.01.2014 20:38

Ich recherchiere und hinterfrage. Von daher ist deine Antwort für mich ok.

Und mir drängt sich die Vermutung auf, dass das Angebot ein Trick ist/war, um an die Personalien und Personen zu kommen.

Ich bin zwiegespalten, denn ich weiss nicht, ob ich von Libyen aus nicht doch wieder zu meiner Familie gegangen wäre, um diese dort zu unterstützen. Komme was wolle. Aber ich stecke nicht drin, ich bin kein Flüchtling ( warum der Begriff Refugee verwendet wird weiss ich nicht)

#7 RE: ..... von cheers 15.01.2014 22:38

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Zitat von NachtaktiverHH im Beitrag #6


Und mir drängt sich die Vermutung auf, dass das Angebot ein Trick ist/war, um an die Personalien und Personen zu kommen.


Jupp. Allerdings wäre auch ein Alternatives vorgehen nach (wie gefordert) Paragraph 23 warscheinlich ne gehörige Wackelkiste. Kann sein, dass ich jetzt Schwachsinn schreibe, habe jetzt keine Lust, direkt nachzulesen - lasse mich also gerne korrigieren, aber so wie den Paragraphen von damals noch kenne, ist ein dauerhaftes Bleiberecht nach diesem Paragraphen nicht vorgesehen. Und natürlich muss man dafür auch die Identitäten feststellen, da der Paragraph meiner Kentniss nach sich auf eine Kriegs/ bzw. Bürgerkriegssituation im Heimatland bezieht. Und so wie ich den Fall bisher mitbekommen habe, sind die Mitglieder der Lampedusa-Gruppe keine Lybischen Staatsbürger, was die Sache erschwert. In der von Cris verlinkten Fotoserie tauchte häufig der Name Ghana auf. Als Anreinerstaat der Sahelzone sicher als ein Potentieller Gefahrenherd zu betrachten, aber eben nicht im Kriegszustand. Abschiebung nach Identitätsfeststellung daher wohl auch mit Gruppenbleiberecht nicht ausgeschlossen.

#8 RE: ..... von cheers 15.01.2014 23:19

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ach, jetzt kann ich nicht mehr bearbeiten. Ghana ist kein Anreiner der Sahelzone.

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